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Juden in die NPD

Nachdem die ultrarechten Parteien einen immer stärkeren Mitgliederschwund zu verzeichnen haben, werden inzwischen völlig neue Bereiche für die Akquise erschlossen. Das erfolgreiche Programm der DVU (Türken in die DVU) veranlasste die befreundete NPD zu einer ähnlichen Aktion. Mit „Juden in die NPD“ begibt sich die Partei dabei auf „eine Fahrt in völlig neue Gewässer“ (Zitat: Rudolf Klohmann – NPD Ehrendildo). So hängen in zahlreichen deutsch jüdischen Gebetshäusern und Synagogen Plakate der NPD, um Juden auch für diese rechtsaußenstehende Parteien zu begeistern. Natürlich sind die Vorbehalte auf beiden Seiten groß, aber die NPD-Aktionären Eva Feu will damit Schluss machen. So meinte sie einst im Interview mit der Zeitschrift „Das Recht ist Rechts“

Trotz schwieriger und teilweise unterschiedlicher Geschichtsinterpretation, sehe ich keinen Grund warum wir nicht verstärkt Juden in die NPD holen sollten, denn gerade die Verbesserung unser finanziellen Situation liegt uns doch sehr am Herzen.

Natürlich hat diese neue Mitgliedersuche nicht nur Freunde in der NPD gefunden. Im Gegenteil, die Aktion führte fast zur Spaltung der Partei. Die sogenannte arische Fraktion wetterte gegen die Nordwölfe in immer neuen Debatten. Jedoch konnte schließlich ein Kompromiss gefunden werden. So wurde den Juden, welche der NPD beitreten wollen, keine eigentliche Mitgliedschaft in der Partei, aber eine privilegierte Partnerschaft angeboten. Dieses Vorgehen ist, laut Analytikern, ein brillanter Schachzug, dieser doch oft zu Unrecht unterschätzten Partei.


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